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| 1. Ökumenische Autobahnkapelle Dammer Berge |
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| Autobahnkapelle Dammer Berge an der BAB Bremen-Osnabrück, Rasthaus Dammer Berge |
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| Die Autobahnkapelle ist aus beiden Fahrtrichtungen zu erreichen. Kleinere Hinweisschilder auf beiden Seiten des Rasthofgeländes weisen auf die Kapelle hin. |
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| Die Autobahnkapelle befindet sich an der A 1 Bremen-Osnabrück zwischen den Anschlussstellen Holdorf und Neuenkirchen/Vörden auf dem Rasthof "Dammer Berge". |
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| Vor der Kapelle befinden sich ausreichend Parkplätze, so dass Pkw, Busse und Lkw problemlos parken können. |
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| Fußgänger und Radfahrer können zur Autobahnkapelle über die Landwirtschaftswege gelangen. |
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| Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte können die Kapelle durch Überwindung eines leicht erhöhten Absatzes erreichen. |
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| Der Rasthof "Dammer Berge" überspannt mit seinem Gastronomiebetrieb die gesamte Autobahn. Somit können Reisende aus beiden Richtungen die Autobahnkapelle auf der westlichen Seite erreichen. Die Autobahnkapelle liegt aus nördlicher Richtung kommend rechter Hand am Rand der Tank- und Rastanlage. Ihr Bereich ist etwas abgetrennt vom übrigen Gelände und eingebettet in schützend umgebendes Buschwerk und Felder. |
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| Der Bau der Autobahnkapelle ging mit dem Bau des Restaurants über der Autobahn einher. Ein Kapellenbauverein sorgte für die Durchführung des Projektes, das dank vieler Spenden gelang. Bei ihrer Fertigstellung im Juni 1970 war sie die erste ökumenische Autobahnkapelle in Deutschland. Seitdem dient sie unter anderem als "Mahnstätte für den Verkehr", bei dem alle Autofahrer erinnert werden sollen, vorsichtig zu fahren, aber auch "Gott als unseren Mittelpunkt des menschlichen Lebens in unserer hektischen Welt nicht zu verlieren", wie der Initiator des Projektes bei der Einsegnungsfeier hervorhob. |
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| Der architektonische Rundbau der Kapelle von knapp neun Metern Durchmesser, entworfen vom Hannoveraner Architekten Wolters, hebt sich bewusst von üblichen traditionellen Formen ab. Das mit einer breiten Kupferkrempe eingefasste Dach, auf dem ein schlichtes Kreuz den Rundbau als Kapelle erkennen lässt, steigt von gut zwei auf fünf Meter auf. Die Seiten- und Rückwände der Kapelle werden von einem Kalksandsteingemäuer begrenzt, derweil die Vorderseite den Raum durch eine Glasfront umschließt. Neben den Glasflächen der Eingangsfront sorgt auch der helle Anstrich im Innern der Kapelle für eine angenehme, einladende und lichte Atmosphäre. Die Holzkonstruktion des Daches vermittelt hingegen eher einen bergenden Charakter. Im Mittelpunkt der Kapelle steht ein Altarblock, der auf einem erhöhten Halbkreis des Fußbodens in den Raum hineinragt. Rechts an der Wand hängt ein Bronzekorpus. Er stellt den gekreuzigten und wieder auferstandenen Christus dar. Links vom Altar befindet sich eine Madonna. Umfasst wird der Raum von zwei in Wandrundungen integrierten Sitzbänken. |
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| Fenster und Altar wurden von dem Bildhauer Albert Bocklage aus Vechta geschaffen. Sie sind wohl aufeinander und den Stil der Kapelle abgestimmt. Die Madonna, die von einem Privatmann gestiftet und einem einheimischen Künstler, Ferdinand Starmann, angefertigt wurde, kam erst 1979 dazu. Sie greift unter ihrem Schutzmantel das Autobahn- und Verkehrsmotiv auf. Im Jahr 2000 fertigte Ferdinand Starmann ebenfalls den Bronzekorpus an. |
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| Auf dem Altar liegt ein Anliegenbuch aus, in das Besucher ihre persönlichen Gedanken und Bitten eintragen können. Rechts an der Wand neben dem Eingang befindet sich ein Holzregal, in dem Gebetstexte ausliegen. Dort findet man ebenfalls Kerzen zum Anzünden. |
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| Die Autobahnkapelle ist ganzjährig Tag und Nacht geöffnet. |
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Katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius
Am Kirchplatz 11
49434 Neuenkirchen/Vörden
Tel.: (0 54 93) 2 34
Internet: www.stbonifatius-neuenkirchen.de
oder:
Klemens Moormann
Meisenweg 6
49434 Neuenkirchen
Tel.: (0 54 93) 16 23
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