| 21. Evangelische Autobahn- und Gemeindekirche Werbellin |
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| Autobahnkirche Werbellin an der BAB Stettin-Berlin, Ausfahrt Werbellin |
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| Die Autobahnkirche ist aus beiden Fahrtrichtungen zu erreichen und sowohl aus Richtung Berlin, als auch aus Richtung Stettin kommend auf separaten Hinweisschildern ausgeschildert. Die Autobahnkirche ist bereits aus Richtung Berlin kommend auf Höhe der Autobahntankstelle Buckowsee auf der linken Seite von der Autobahn zu sehen. |
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| Die Autobahn- und Gemeindekirche liegt an der A 11 Berlin-Stettin zwischen den Anschlussstellen Finowfurt und Britz, an der Abfahrt Werbellin (Nr. 11). |
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| Im Dorfzentrum gibt es ausreichend Parkmöglichkeiten, vorwiegend jedoch für Pkw. |
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| Durch ihre Eigenschaft als Gemeindekirche können auch Fußgänger und Radfahrer die Autobahnkirche problemlos erreichen. |
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| Der Eingang zur Kirche führt über ein paar Steinstufen, die den Besuch von Rollstuhlfahrern und Gehbehinderten (ohne Hilfestellung) nahezu unmöglich machen. |
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| Die Landschaft des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin ist geprägt von Seen und Wäldern und lädt neben dem Besuch der Autobahnkirche zu einem Besuch des Werbellinsees (über den Nachbarort Altenhof) zu einem Besuch ein. Er bietet zahlreiche Attraktionen für den kürzeren, aber auch längeren Aufenthalt. Übernachtsmöglichkeiten gibt es in kleineren Pensionen. |
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| Die Autobahnkirche wird in erster Linie von der örtlichen Gemeinde als Gemeindekirche genutzt. Da die Zahl der Gemeindemitglieder stetig geringer wurde, entstand, trotz anfänglich erheblicher Bedenken der Gemeinde, die Idee des dort zuständigen Pfarrers, die Gemeindekirche auch als Autobahnkirche für Reisende zu öffnen. Am 23. September 2001 wurde die evangelische Kirche Werbellin als Autobahnkirche eröffnet. |
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| 1776 wurde am Ort des heutigen Baus eine Fachwerkkirche errichtet, die 1910 jedoch wegen zunehmender Baufälligkeit abgetragen werden musste. Ein Gutachten entschied, dass sich eine Wiederherstellung nicht mehr lohne. Vier Jahre später, am 6. Januar 1914, konnte die Gemeinde einen vom Berliner Architekten Georg Büttner entworfenen Neubau im sogenannten Landstil einweihen. Dieser ist deutlich an der hölzernen Eingangslaube und am hölzernen Glockengeschoss zu erkennen. Nach einigen Jahrzehnten (1974) musste der Putzbau nach starken Verwitterungserscheinungen sehr umfangreich saniert werden und wurde erst am 20. Oktober 1996 wieder in Betrieb genommen. Im Inneren bietet die Kirche ein mit Kassetten bemaltes Tonnengewölbe und eine Westempore, unter der sich eine beheizbare Winterkirche befindet. |
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| Die gesamte Innenausstattung stammt aus der Entstehungszeit und ist vom Architekten Georg Büttner konzipiert. Der Altar in der Apsis hat hölzerne Schranken und einen kleinen Aufsatz. Hierin findet sich ein Christusmonogramm, umgeben von den griechischen Buchstaben "Alpha" und "Omega". Auf dem Altar steht ein hohes Holzkreuz vor der Ostwand. Die beiden Fenster in der Apsis sind mit Glasmalereien auf dem bunten Bleiglas versehen. Links vor dem Altarraum befindet sich die erhöhte, hölzerne Kanzel. Auf der rechten Seite steht das Taufbecken, ebenfalls aus Holz gearbeitet. Es trägt als Krone eine kleine (Erd-)Kugel und ein Kreuz. Bis heute ist jedoch nicht eindeutig geklärt, ob ebenfalls Georg Büttner verantwortlicher Künstler ist, oder die Taufe bereits aus dem 18. Jahrhundert und somit aus dem Vorgängerbau stammt. Der Schwerpunkt der Symbolik liegt auf dem Anfang und Ende. Dieser Gedanke wird, wie bereits erwähnt, im Altar aufgegriffen. Im Glasfenster auf der linken Seite ist das Weihnachtsmotiv (Anfang) zu erkennen. Das rechte Fenster zeigt den Kreuzestod (Ende). Ein drittes Mal wird der Gedanke in einer Kartusche über den kleinen Fenstern in der Apsis aufgegriffen. Im Kreis steht geschrieben: "Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit" (Hebräer 13,8). Die Ewigkeit umfasst stets das Erste und das Letzte, den Anfang und das Ende. |
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| Besucher können ihre Bitten und Anliegen in ein Anliegenbuch eintragen. Für Kinder wurde in der Kirche eine Mal-Ecke eingerichtet. Der Schriftenbestand ist reichlich bestückt. Hierzu zählt u. a. ein Faltblatt mit der Geschichte der Kirche, das es sowohl in deutscher als auch in polnischer Sprache gibt. |
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| Die Kirche ist täglich von 8.00 - 20.00 Uhr geöffnet. In ihrer Eigenschaft als Gemeindekirche werden in dieser Autobahnkirche Gottesdienste der Gemeinde einmal monatlich gefeiert. Führungen und Andachten werden auf Anfragen angeboten. |
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Evangelische Kirchengemeinde
Zum Jugendheim 12
16244 Finowfurt
Tel.: (0 33 35) 6 84
Fax: (0 33 35) 32 55 03 |